Schulen & Fakultäten

Kirchen-Privilegien zum „Schulen & Fakultäten“ melden.
Tragen Sie dazu bei die zahlreichen Privilegien aufzuzeigen und mit Daten und Fakten zu untermauern.


Konfessionelle Privatschulen bekommen vom Staat/Land große Unterstützung für die Lehrergehälter | Dieter Baurecht | 11. Dezember 2012

Konfessionelle Privatschulen bekommen vom Staat/Land große Unterstützung für die Lehrergehälter. Privatschulen ohne konfessionelle Zugehörigkeit müssen für die Lehrerkosten beinahe zu 100% aufkommen, auch wenn diese das „Öffentlichkeitsrecht“ besitzen.

Das ist eine unglaubliche Ungerechtigkeit.

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Religionslehrer-Ausbildung | anonym | 14. November 2012

Offensichtlich haben Pfarrer, die an Pflichtschulen Erstkommunions- oder Firmunterricht abhalten, keine staatlich geprüfte DIDAKTIK-Ausbildung. (Kopfnüsse verteilte dieser bestimmte Pfarrer im Unterricht, genauso wie er Kinder (Jungs) auf den Schoß nahm, um zu kitzeln). VS-Direktor darauf: „Auf den Religionsunterricht habe ich keinen Einfluss.“ (Anmerkung: Inhaltlich stimmt das. Wegen der Gewalt usw. hat dieser VS-Direktor definitv seine Pflicht den SchülerInnen gegenüber nicht erfüllt!!!).

Da auch die Religionslehrer-Ausbildung nicht unter staatlicher Kontrolle steht, gilt diese Frage , nach welchen didaktischen Prinzipien ausgebildet wird, auch für diese Lehrer.

Inhalte in der 1 oder 2. Klasse Volksschule: Kreuzigung als Film. Lehrerin darauf angesprochen /unsensibel:“ Das ist eben Stoff dieser Klasse.“
Wenn notwendig nenne ich die Volksschule, die Lehrer, Pfarrer und VS-Direktor.

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ETHIK Unterricht durch rein katholische Lehrer. | anonym |

(HAK 3370 Ybbs: Implementierung unter Missachtung aller objektiven Vorgaben des BMUKK!!!)
Man bedenke: Die Zielgruppe des jetzigen Ethik- Schulversuchs sind definitiv keine SchülerInnen, die einen katholischen Lehrer wollen (entweder konfessionsfrei, abgemeldet oder andere Konfession).
Warum soll ein Lehrer, von dem sich SchülerInnen abmelden, erst recht mehr Stunden unterrichten? Wenn sich einE 14JährigeR nach 8 Jahren Reli-Unterricht abmeldet, hat der Unterricht eben nicht überzeugt.
Landesschulrat und Lehrer haben meinem Kind und mir einschüchternd (=typisch katholisch!) angedroht, dass eben ein Kind, das mit dem Lehrer nicht einverstanden wäre, diese Schule nicht besuchen könne. Ist die HAK Ybbs katholisch?????

Ich bleibe aber hartnäckig – denn der ETHIKUNTERRICHT ist an unserer Schule Pflicht – aber wir akzeptieren keinen konfessionell indoktrinierten Lehrer im Fach Ethik. Die Ethik-Zusatzausbildung ist noch zu prüfen (Katholischer Lehrer- katholische Ethik Ausbildung?. )

Die anerkannten Religionsgemeinschaften haben ohnehin 2 Stunden Unterricht im Lehrplan „erzwungen“ – noch dazu müssen ALLE Steuerzahler dafür bezahlen (was ich lange nicht gewusst habe!!!) Das Buch „Gottes Werk und unser Beitrag“ ist genial, denn jetzt kann die Kirche die Fakten nicht mehr weglügen.

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Ethik-Unterricht | E.M. | 4. Januar 2012

Ich halte es für ein ungerechtfertigtes Kirchenprivileg, dass der Staat alle Religionslehrer bezahlt. Gerechter und viel sinnvoller wäre ein staatlich bezahlter und verpflichtender Ethik-Unterricht für alle Kinder. Wer für seine Kinder dann zusätzlich noch einen Religionsunterricht haben will, der soll die Kosten dafür selber tragen. Das ist meiner Meinung nach reine Privatsache.

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ReligionslehrerInnen | xman | 8. Oktober 2011

Ich find es nicht gerechtfertigt, dass ReligionslehrerInnen (meist ohne Matura und mit sehr, sagen wir, verkürzter Ausbildung, „normalen“ PflichtschullehrerInnen in der Bezahlung gleichgestellt sind! Ich weiß allerdings nicht, ob das auch auf IslamlehrerInnen etc zutrifft, aber wahrscheinlich schon! Im Gegensatz ist das bei Diplomsportlehrern NICHT der Fall, dafür ist die Ausbildung um einiges aufwändiger und schwieriger

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Schikane Kirchenaustritt | Ronacher Hubert | 7. Oktober 2011

Der Kirchenaustritt aus der evang.Kirche muß bei der BH(!) mit einer Kopie der Geburtsurkunde+Taufschein+ausgefüllten Formular erfolgen direkt an der BH.
Diese Form des Austritts ist eine Schikane.
Warum muß der österr.Steuerzahler dies finanzieren?
Warum kann der Austritt nicht direkt bei der Kirche mit einem simplen Fax erfolgen?

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Dr. der (christlichen) Theologie | anonym | 25. Juli 2011

Wieso kann man Dr. der (christlichen) Theologie sein und sich staatlich legitimiert „Dr.“ nennen, während man zB nicht Dr. einer esoterischen Strömung, der Numerologie, des Pastafarismus oder des Atheismus sein kann? Ich sehe da eine klare Bevorzugung bestimmter Religionen.

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Religionslehrer unterliegen NICHT der allgemeinen Schulaufsicht müssen aber von der Allgemeinheit bezahlt werden. | anonym | 18. Juli 2011

Keine Information über die Möglichkeit zur Abmeldung vom Religionsunterricht. zudem wurde die Frist dafür vor einigen Jahren gekürzt. Solange Dinge wie verpflichtender Religionsunterricht in die Bildungskosten eingerechnet werden braucht man keine Pisaverwunderung zeigen.

Außerdem werden durch den obligatorischen Religionsunterricht viele Schüler auch den Islam. Vorstellungen in einer normativen Altersphase ausgeliefert.

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Religionsunterricht | M.G. | 18. April 2011

Sehr geehrte Damen und Herren!

Meine Tochter besucht die Grundschule (Volksschule) in der 2. Schulstufe. Sie ist nicht getauft, wir, ihre Eltern sind aus der Kirche ausgetreten. Trotzdem, haben wir es nicht verhindern können, daß sie den kath. Religionsunterricht freiwillig besucht. Und zwar deshalb, weil der Gruppendruck, das dazugehören wollen zu ihren Mitschülern größer war, als der Anreiz je eine Stunde in der Woche später in die Schule, bzw. früher nach hause gehen zu dürfen. Nachdem der Religionsunterricht so „wohlwollend“ von allen Schülern und Eltern aufgenommen wurde, wurde in der 2. Schulstufe nicht einmal mehr auf die Möglichkeit einer Abmeldung vom Religionsunterricht bedacht genommen. Religion wird seither mitten im Stundenplan abgehalten. Angesichts der PISA Studien der letzten Jahre, wonach Österreichische Kinder dem Bildungsziel vergleichsweise hinterherhinken, daß viele die Volksschule verlassen ohne richtig lesen und schreiben gelernt zu haben, wäre es ein lohnender Schritt den Religionsunterricht zumindest in Grundschulen ersatzlos zu streichen und die freiwerdenden Stunden für den Gesamtunterricht zu verwenden. Immerhin verbringen die Kinder 1/10 der Wochenstunden im Religionsunterricht. Ich kann Ihnen als Organisatoren des Kirchen – Privilegien-Volksbegehrens nur nahe legen sich mit den Initiatoren des Bildungsvolksbegehrens abzustimmen, denn Ihre Ziele überschneiden sich teilweise.
Mit freundlichen Grüßen

M.G.

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| G.S. | 14. April 2011

… und dass Religion als Unterrichtsgegenstand in allen vorgedruckten Katalogen und Klassenbüchern an erster Stelle aller Unterrichtsfächer genannt wird.

… und dass in österr. Schulzeugnissen die Religionsnote (wie eine zweite Verhaltensnote) an erster Stelle aller Fachnoten geführt wird.

(Vom Unterricht abgemeldete Schüler unterscheiden sich von konfessionslosen durch Beibehaltung von Religion im Fachkanon mit der Bewertung „a“ (abgemeldet) als erste „Leistung“. )

Vielleicht kann auch dies mal in Frage gestellt werden….

Mit freundlichen Grüßen
G.S.

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